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Die Tarifkampagne von ver.di für Auszubildende im Friseurhandwerk mit dem Ziel, höhere Ausbildungsvergütungen und bessere Ausbildungsbedingungen zu erreichen.

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Hohe Preise - niedrige Gehälter

Ein eigenständiges Leben ohne die Unterstützung von Eltern und vom Staat finanzieren zu können ist im Hochtaunuskreis für die Friseur-Azubis bei unserem heutigen Halt an der Hochtaunusschule in Oberursel nicht möglich. Viele von ihnen sind deshalb u.a. gezwungen einen Nebenjob in der Nacht aufzunehmen oder nebenbei schwarzarbeiten zu gehen. Seit Jahren zeichnet sich die an Frankfurt angrenzende Region durch die verhältnismäßig teure Wohnlage und durch eine starke Kaufkraft aus. Diese starke Kaufkraft erleben die Auszubildenden im örtlichen Friseurhandwerk täglich, denn auch ihre Kunden bezahlen im Vergleich zu anderen Regionen deutlich höhere Preise für die Dienstleistungen im Salon. Doch wer jetzt meint, dass die höheren Preise im Salon sich auch auf die Vergütungen der Azubis niederschlagen, der liegt komplett falsch. Auch im teuren Hochtaunuskreis bekommen die Friseur-Auszubildenden nur eine Ausbildungsvergütung von beispielsweise 450€ im ersten Ausbildungsjahr und keinen Cent mehr. Die durchschnittliche Ausbildungsvergütung von 840€ in Deutschland erreichen sie nicht ein einziges Mal während ihrer Ausbildung. Doch dafür gibt es ja nun die Kampagne Besser abschneiden, deshalb sind auch heute wieder ein Dutzend Azubis des Friseurhandwerks ver.di Mitglied geworden und machen sich ab sofort stark für bessere Ausbildungsbedigungen und mehr Kohle im Friseurhandwerk.