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Die Tarifkampagne von ver.di für Auszubildende im Friseurhandwerk mit dem Ziel, höhere Ausbildungsvergütungen und bessere Ausbildungsbedingungen zu erreichen.

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Startschuss für Tarifverhandlungen!

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) zieht eine positive Bilanz der Protestaktionen „Das Friseurhandwerk geht baden“, die gestern (29. August 2017) bundesweit stattfanden.

„In rund 20 Städten wurde mit kreativen Aktionen über die schlechte Bezahlung von Friseurauszubildenden aufgeklärt und Druck gemacht für Tariferhöhungen. Das ist ein eindrucksvolles Zeichen für bessere Ausbildungsbedingungen“, sagte ver.di-Sekretär Marvin Reschinsky.

ver.di will in elf Bundesländern (Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Berlin, Hamburg, Hessen, NRW, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein) ab Herbst Tarifverhandlungen führen und fordert Erhöhungen zwischen 10 und 20 Prozent. Im ersten Ausbildungsjahr soll die Vergütung mindestens 325 Euro betragen. Angestrebt wird perspektivisch eine bundesweite Angleichung der Vergütungen. „Wir waren und sind jederzeit zu bundesweiten Tarifverhandlungen bereit. Leider haben wir bisher keine entsprechenden Signale seitens der Arbeitgeber erhalten“, betonte Reschinsky.

Im Friseurhandwerk gibt es rund 23.000 Auszubildende. Laut Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) lag die durchschnittliche Ausbildungsvergütung im Friseurhandwerk 2015 im Osten bei gerade einmal 269 Euro, im Westen bei 494 Euro monatlich. Der bundesweite Gesamtdurchschnitt der tariflichen Ausbildungsvergütungen lag über sämtliche Branchen hinweg hingegen bei 826 Euro monatlich.